EM 2024

Der Abstand zum letzten großen Turnier, der umstrittenen und vieldiskutierten WM 2022 ins zwar mit eineinhalb Jahren vergleichsweise kurz, aber dennoch ist bei vielen Fußballfans die Vorfreude auf die Europameisterschaft 2024 in Deutschland groß. Insbesondere deshalb, weil das Turnier anders als die WM 2022 in einem „Fußballland“ stattfindet und die Erinnerungen an das Sommermärchen 2006, als sich Deutschland vier Wochen lang von seiner besten Seite zeigte, bei vielen Menschen im In- und Ausland nach wie vor präsent sind.

Die Hoffnung insbesondere in Deutschland ist groß, dass das Turnier im eigenen Land die bei nicht wenigen Fans verloren gegangene Bindung zur deutschen Auswahl zurückbringt. Und natürlich, dass im Sommer 2024 wieder Fußballfeste gefeiert werden können, die möglichst einhergehen sollen mit friedlichen und stimmunsvollen Partys auf den Fanmeilen nicht nur an den insgesamt zehn Spielorten.

Spielorte und Stadien der EM 2024

Die Spiele der EM 2024 finden in insgesamt zehn Städten und Stadien statt. Die Stadien werden während der EURO wie von vergangenen Turnieren bekannt nicht unter ihrem aus Spielen im Bundesliga-Alltag bekannten Namen geführt, sofern darin ein Sponsorenname enthalten ist.

Lediglich das Olympiastadion in Berlin und das Volksparkstadion in Hamburg erhalten für die EM 2024 keinen Übergangsnamen.

Das sind die zehn EM-Stadien, ihre offizielle Bezeichnungen während des Turniers und die zugeteilten EM-Spiele, in Klammern zudem die Kapazitäten bei der EURO:

Olympiastadion Berlin (70.033): 3 Gruppenspiele, 1 Achtelfinale, 1 Viertelfinale, Finale

München Fußball Arena (66.026): 4 Gruppenspiele inklusive Eröffnungsspiel, 1 Achtelfinale, 1 Halbfinale

Düsseldorf Arena (46.264): 3 Gruppenspiele, 1 Achtelfinale, 1 Viertelfinale

Stuttgart Arena (50.998): 4 Gruppenspiele, 1 Viertelfinale

Köln Stadion (46.922): 4 Gruppenspiele, 1 Achtelfinale

Volksparkstadion Hamburg (50.215): 4 Gruppenspiele, 1 Viertelfinale

Leipzig Stadion (46.635): 3 Gruppenspiele, 1 Achtelfinale

BVB Stadion Dortmund (61.524): 4 Gruppenspiele, 1 Achtelfinale, 1 Halbfinale

Arena auf Schalke in Gelsenkirchen (49.471): 3 Gruppenspiele, 1 Achtelfinale

Frankfurt Arena (48.057): 4 Gruppenspiele, 1 Achtelfinale

Wann und Wo gibt es EM 2024 Tickets?

Vom 3. bis zum 26. Oktober waren in einer ersten Verkaufsphase Bestellungen für die 51 EM-Spiele möglich – freilich noch ohne die Paarungen zu kennen, die erst mit der Auslosung am 2. Dezember feststehen werden. Aber selbst dann noch nicht in vollem Umfang, da drei Startplätze erst in den Play-offs im März 2024 vergeben werden. Bis zum 14. November hat die UEFA alle Bewerber darüber informiert, ob Tickets zugeteilt wurden oder nicht – weil die Anzahl der Bestellungen die verfügbaren Tickets bei weitem überstiegen hat, waren die enttäuschten Gesichter zahlreich.

Unmittelbar nach der Auslosung am 2. Dezember beginnt dann eine zweite Verkaufsphase mit rund einer Million Tickets, die gezielt an die Fans der teilnehmenden Nationen gehen. Den Verkauf dieser EURO-Tickets für die jeweiligen Fansektoren übernehmen dann voraussichtlich die nationalen Verbände, bei Partien der DFB-Auswahl also der Fanclub Nationalmannschaft.

EM 2024 Ticketpreise

Die Preise der EM 2024 Tickets orientieren sich weitgehend an denen der vorherigen Großturniere auf euopäischem Boden, wobei wieder verschiedene Preiskategorien geschaffen wurden, um auch weniger betuchten Fans den Besuch der Spiele zu ermöglichen.

Bei Vorrundenspielen sind in der niedrigsten Kategorie so schon Tickets ab 30 Euro erhältlich, in der teuersten für bis zu 200 Euro. Eine Ausnahme stellt aber das Eröffnungsspiel mit Preisen zwischen 50 und 600 Euro. Je weiter das Turnier voran schreitet, umso teurer wird es in allen Kategorien. 

Im Achtelfinale beträgt die Preisspanne 50 bis 250 Euro, im Viertelfinale 60 bis 300 Euro und im Halbfinale 80 bis 600 Euro. Die billigsten Tickets für das EM-Finale 2024 kosten schon stattliche 95 Euro und wer Wert auf einen Top-Sitzplatz legt, muss bis zu 1.000 Euro berappen – befindet sich damit aber keineswegs im VIP-Bereich.